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Aktuelle Informationen zu Covid 19 / Corona

 - Corona-Schutz-Impfung -

 

Seit der Schließung der Impfzentren Ende September 2021 sind die niedergelassenen Ärzte die Hauptakteure des Impfprozesses in Sachsen. 

 

Zusätzlich bleiben 30 mobile Teams des Deutschen Roten Kreuzes Sachsen bis Ende des Jahres 2021 im Einsatz. Auch in Krankenhäusern wird verstärkt die Coronaschutzimpfung für die Bevölkerung angeboten. 

 

Eine Impfmöglichkeit finden

Wenn Sie noch nicht oder noch nicht vollständig geimpft sind, haben Sie folgende Möglichkeiten:

  • Wenden Sie sich an Ihren Hausarzt, Fachärzte, Ihren Betriebsarzt oder die Impfstelle eines Krankenhausen bzw. Medizinischen Versorgungszentrums.
  • Nutzen Sie die App »Impf-Finder«.
  • Nutzen Sie ohne Termin mobile Impfaktionen in Ihrer Umgebung.

Feste Impforte in Ihrer Nähe finden Sie hier!

 

Menschen, deren Zweitimpfung mindestens sechs Monate her ist, haben die Möglichkeit, sich eine 3. Impfung zu holen. Diese 3 Impfung ist besonders wichtig für Menschen, die über 70 Jahre alt sind oder die Vorerkrankungen haben. 

Die Sächsische Impfkommission (SIKO) gibt die Empfehlung für die 3. Impfung jedoch für alle Menschen ab 18 Jahre.

 

Wie bei einem normalen Arztbesuch, können gehörlose Personen ihren Gebärdensprachdolmetscher zum Impftermin bestellen, welcher dann selbstständig zum Impfzentrum kommt. Die Kosten für den Dolmetscher werden vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt übernommen.


Impfstatus Sachsen (Stand 21.11.2021):

    Erstimpfungen: 59,9 % - (Bundesdurchschnitt: 70,5 %)
    Zweitimpfungen (Impfvollschutz): 57,7 % - (Bundesdurchschnitt: 68,0 %)
    Bisher geimpfte Impfdosen in Sachsen: 4,9 Mio.

 

 

 

 - Aktuelle Corona-Informationen bundesweit in DGS -

 

Aktuelle Informationen über das Corona-Virus vom Bundesministerium für Gesundheit hier.

 

 

  

 - Aktuelle Corona-Maßnahmen in Sachsen -

 

 

Aufgrund der steigenden Infektionszahlen in Sachsen hat das Kabinett am 19. November 2021 eine Notfallverordnung beschlossen.

 

 

Die Verordnung tritt ab dem 22. November 2021 in Kraft und gilt bis 12. Dezember 2021.

 

Generell gilt: Überall dort, wo ein Impf- oder Genesenennachweis für den Zutritt erforderlich ist (2G-Regel), gilt auch weiterhin eine Ausnahme für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres sowie Personen, die aufgrund einer fehlenden Impfempfehlung der STIKO nicht geimpft werden können.

 

 

Folgende Regelungen wurden u.a. beschlossen:

 

Kontaktbeschränkungen

Private Zusammenkünfte sind im öffentlichen wie im privaten Raum nur zwischen Personen eines Haushaltes und einer weiteren Person zulässig. Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres, geimpfte oder genesene Personen zählen nicht mit.

Für alle Menschen gilt, Kontakte bestmöglich zu reduzieren.

 

Arbeitsplatz

Die 3G-Regelung am Arbeitsplatz wird durch den Bund geregelt. Sie ist Bestandteil des neuen Infektionsschutzgesetzes und soll am 24. November im Kraft treten.

Beschäftigte von Alten- und Pflegeeinrichtungen, Tagespflegeinrichtungen, ambulanten Pflegediensten und spezialisierten ambulanten Palliativversorgern sind dazu verpflichtet, unabhängig vom Impf-/Genesenenstatus täglich einen Testnachweis zu führen.

Homeoffice-Pflicht

  • Arbeitgeber müssen Homeoffice / mobiles Arbeiten anbieten, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen
  • Voraussetzung: Büroarbeit oder vergleichbare Tätigkeiten
  • Beschäftigte haben Angebot anzunehmen, wenn keine Gründe entgegenstehen

Einzelhandel

Es gilt die 2G-Tegelung. Die Öffnungszeiten beschränken sich auf 6 und 20 Uhr. Click-and-collect ist zulässig.

Ausnahmen von der 2G-Regelung und den eingeschränkten Öffnungszeiten gelten für:

- Lebensmittelhandel,

- Tierbedarf,

- Getränkemärkte,

- Apotheken,

- Drogerien,

- Sanitätshäuser,

- Babyfachmärkte,

- Orthopädieschuhtechniker,

- Optiker,

- Hörgeräteakustiker,

- Ladengeschäfte des Zeitungsverkaufs,

- Tankstellen und

- Großhandel für Gewerbetreibende.

Kundenbeschränkung für Geschäfte:

- Geschäfte mit bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche -> ein Kunde pro zehn Quadratmeter

- Geschäfte über 800 Quadratmetern Verkaufsfläche -> ein Kunde pro zehn Quadratmeter, darüber hinaus ein Kunde pro 20 Quadratmeter

 

Dienstleistungen

Verbot von Körpernaher Dienstleistungen, Ausnahmen:

- bei medizinischer, therapeutischer, pflegerischer oder seelsorgerischer Notwendigkeit -> nur mit Impf-, Genesenen- oder Testnachweises

- für Friseur- und Bartpflegedienstleistungen -> 2G-Regel, d.h. Öffnung für Geimpfte und Genesene

 

Gastronomie, Freizeit- und Kultureinrichtungen sowie Tourismus

-  2G-Regel für gastronomische Einrichtungen bei Öffnungszeiten von 6 bis 20 Uhr
-  Schließung von Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Diskotheken, Clubs und Bars, Spielhallen, Wettbüros
-  Bibliotheken und die Außenbereiche von Tierparks und Zoos bleiben geöffnet -> mit Impf-, Genesenen- oder Testnachweis
-  Öffnungsverbot für Bäder, Solarien und Saunen -> nur für rehabilitations- oder medizinischen Zwecke oder das Schulschwimmen
-  keine touristischen Gäste in Beherbergungsstätten und Ferienwohnungen; Schließung von Campingplätzen; keine Busreisen

 

Sport

Fitnessstudios und sonstige Sportanlagen und Sporteinrichtungen sind geschlossen.
Ausnahmen:

  • medizinisch notwendige Behandlungen
  • Sportunterricht
  • Dienstsport
  • sportwissenschaftliche Studiengänge
  • Berufs-, Profi- und Spitzensport
  • Schwimmkurse
  • Breiten- und Vereinssport für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren

Die geöffneten Angebote dürfen unter 3G (geimpft, genesen, getestet) und mit Kontakterfassung genutzt werden.

 

Feste, Großveranstaltungen

Durchführungsverbot für (Groß-)Veranstaltungen, Messen, Feste und landestypischer Veranstaltungen (auch Weihnachtsmärkte)

 

Kirchen und Religionsgemeinschaften

Für den Zugang zu Kirchen und Religionsgemeinschaften gilt die 3G-Regel.

 

Hot-Spot-Regelung

Gilt nicht für Geimpfte und Genesene!

Überschreitet die 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer Kreisfreien Stadt den Schwellenwert von 1.000, gilt ab dem nächsten Tag eine erweiterte Ausgangsbeschränkung (Ausgangssperre) täglich von 22 Uhr bis 6 Uhr des Folgetags.
Ausnahmefälle zum Verlassen der Wohnung:

  • Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben und Eigentum
  • die Ausübung beruflicher, hochschulischer oder schulischer Tätigkeiten und kommunalpolitischer Funktionen
  • die Wahrnehmung des notwendigen Lieferverkehrs, einschließlich Brief- und Versandhandel
  • Fahrten von Feuerwehr-, Polizei-, Rettungs- oder Katastrophenschutzkräften zum jeweiligen Stützpunkt oder Einsatzort
  • der Besuch von Ehe- und Lebenspartnern sowie von Partnern von Lebensgemeinschaften, hilfsbedürftigen Menschen, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen und die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts
  • die Inanspruchnahme medizinischer, psychosozialer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen sowie der Besuch Angehöriger der Heil- und Gesundheitsberufe, soweit dies medizinisch erforderlich ist oder im Rahmen einer erforderlichen seelsorgerischen Betreuung
  • die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen
  • die Begleitung Sterbender im engsten Familienkreis
  • Versorgung von Tieren
  • die Jagd zur Prävention der Afrikanischen Schweinepest

Wenn der Schwellenwert von einer Inzidenz von 1.000 an drei aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wird, tritt die Ausgangsbeschränkung am nächsten Tag außer Kraft.

 

Alkoholverbot

Es gilt ein Verbot für den Alkoholausschank und -konsum auf öffentlichen Plätzen. Die betroffenen Orte werden per Allgemeinverfügung von den Landkreisen und kreisfreien Städten festgelegt.

 

 

Bildung (Schule, Kita, Hochschulen und außerschulische Bildung)

Es gelten u.a. folgende Regelungen:

Schule:

-  Öffnung aller Schulformen
-  eingeschränkter Regelbetrieb mit festen Klassen in Grund- und Förderschulen ab 29. November
-  Aufhebung der Schulbesuchspflicht, Schülerinnen und Schüler können durch die Erziehungsberechtigten von der Präsenzbeschulung schriftlich abgemeldet werden
-  Testpflicht für alle Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen sowie Lehrer dreimal wöchentlich, sonst Zutrittsverbot in Gebäuden. Geimpften und Genesenen wird die Testung dringend empfohlen.
-  Maskenpflicht in Schulgebäuden und im Unterricht ab Klassenstufe 5
außerschulische Aktivitäten nur sehr eingeschränkt möglich
-  regelmäßiges Lüften, spätestens 30 Minuten nach Unterrichtsbeginn

Kita:

-  Eingeschränkter Regelbetrieb mit festen Gruppen ab 29. November

Hochschulen:

-  Hochschulunterricht ist möglich.
-  Kontakterfassung bei Präsenzveranstaltungen erforderlich
-  Zutritt mit Geimpft-, Genesenen- oder Test-Nachweis (3G)

Außerschulische Bildung:

-       Öffnungsverbot für Volkshochschulen und Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen; Angebote für Kinder unter 16 Jahren bleiben erlaubt

 

 

Was bleibt wie bisher?

 

Maskenpflicht

Im öffentlichen Raum unter freiem Himmel besteht weiterhin die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten wird.

Für den öffentlichen Personennah- und Fernverkehr gilt eine FFP-2-Maskenpflicht. Schüler benötigen nur einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz.

 

 

Die aktuelle Verordnung ist hier zu finden.

 

 

Wir empfehlen gehörlosen Sachsen sich regelmäßig in den barrierefreien tagesaktuellen Informationssendungen über den aktuellen Stand zu informieren:

MDR Aktuell u.a. mit DGS

MDR Sachsenspiegel mit Untertitel

ARD extra

  

Hier noch ein paar nützliche Links:

     

Allgemeine Informationen zum Corona-Virus in Gebärdensprache

   

Rückblick Pressekonferenzen Sachsen (mit Gebärdensprachdolmetschern)

   

Informationen der Staatsregierung rund um Corona und zusätzliche Informationen in Gebärdensprache

 

   

Orientierungshilfe Covid 19 bei Krankheitssymptomen

   

Sächsische Gesundheitsämter

  

Infektionsfälle Sachsen

  

Infektionszahlen nach Städten/Landkreisen, Bundesländern und weltweit

  

  

  

  

 

 

 

 



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