Die Türckische Cammer

Das Museum bietet im Mai 2012 eine Führung mit Gebärdensprachdolmetscher an!
Die Türckische Cammer zählt zu den ältesten und weltweit bedeutendsten Sammlungen osmanischer Kunst außerhalb der Türkei.
Dank ihres Geschmacks, ihrer Sammelleidenschaft und ihres Strebens nach fürstlicher Machtdarstellung trugen die sächsischen Kurfürsten vom 16. bis zum 19. Jahrhundert legendäre Schätze der sogenannten Türkenmode zusammen. Kurfürst August dem Starken bewunderte das damalige osmanische Reich besonders.
Das größte Objekt der Ausstellung ist ein osmanisches Dreimastzelt - ein 20 Meter langer, 8 Meter breiter und 6 Meter hoher Traum aus Gold und Seide. Ausschließlich in Dresden können die Besucher/innen das aufgespannte Zelt betreten und die damalige Textilkunst hautnah erleben. Ein weiteres Highlight sind acht aus Holz geschnitzte Pferde in Originalgröße. Jedes der rund 150kg schweren, prunkvoll geschmückten Araber ist ein Einzelstück.
Ausgestellt sind auch Waffen, Helme, Fahnen und Gewänder, reich verzierte Kunstwerke aus den Istanbuler Hofwerkstätten, orientalische Prunkgegenstände usw.
Insgesamt zeigen mehr als 600 Objekte auf 750 Quadratmetern den
glänzenden Reichtum der Türckischen Cammer.
Die Führung mit Gebärdensprachdolmetscher unter dem Motto
"Im Banne des Halbmondes" findet am 12. Mai 2012 um 14 Uhr statt.
Treffpunkt ist der Kleine Schlosshof des Residenzschlosses Dresden.
Führungen mit Gebärdensprachdolmetscher:
| Tag | Anmeldung bis | Stand der Anmeldungen * |
| Samstag, 12. Mai 2012 - 14 Uhr | 06. Mai 2012 | + + + + + |
* Stand der Anmeldungen:
+ -> noch alle Plätze frei
+ + -> noch reichlich freie Plätze
+ + + -> die Hälfte der Plätze noch frei
+ + + + -> wenige freie Plätze
+ + + + + -> Führung ausgebucht
An der Führung können bis zu 20 Personen teilnehmen.
Die Anmeldung erfolgt über unseren Landesverband per E-Mail d.natschack@deaf-sachsen.de oder per Fax 0351/803 07 72.
Der Eintrittspreis beträgt 10,- € (ermäßigt 7,50 €) zzgl. 2,- € Führungsgebühr.
Der Eintritt ist auch gültig für die Ausstellung des Münzkabinetts im Hausmannsturm, das Neue Grüne Gewölbe sowie laufende Sonderausstellungen. Ausgenommen ist das Historische Grüne Gewölbe.