Kommunikation mit gehörlosen Patienten
In Sachsen leben zahlreiche Gehörlose, dennoch sind Begegnungen zwischen Hörenden und Gehörlosen oft von Verunsicherung und Missverständnissen geprägt.
Besonders im medizinischen Bereich ist es wichtig, dass keinerlei Missverständnisse aufkommen.
Deshalb haben wir im Faltblatt "Tipps und Hinweise zur Kommunikation mit gehörlosen Patienten" Empfehlungen zusammengestellt, die medizinischem Personal bei der Kommunikation mit Gehörlosen helfen. Denn gegenseitiges Verständnis und Verstehen sind Grundbausteine für eine richtige Diagnose sowie der anschließenden Behandlung.
Die Deutsche Gebärdensprache (DGS), welche als eigenständige Sprache anerkannt ist, unterscheidet sich in Struktur und Grammatik grundlegend von der deutschen Lautsprache. Dies sollte bei einer schriftlichen Kommunikation mit gehörlosen Menschen beachtet werden.
Daraus ergibt sich der Grundsatz, dass sowohl zur Sicherheit des Gehörlosen als auch zur Sicherheit des medizinischen Personals bei der Kommunikation ein Gebärdensprachdolmetscher hinzugezogen werden sollte.
Bitte beachten Sie auch, dass der Austausch mit einem gehörlosen Patienten mehr Zeit in Anspruch nehmen wird, als mit hörenden Patienten.
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Die Faltblätter liegen auch in unserer Geschäftsstelle bereit.
