25.05.2011
Der Kirchentag hat mehr als 2.200 Veranstaltungen. Das ist so ähnlich wie eine große Messe und ein Festival zusammen.
Der Kirchentag ist genauso alt wie die Bundesrepublik Deutschland. Alle zwei Jahre feiern viele Menschen ein Fest des Glaubens und denken über Fragen der Gesellschaft, des Zusammenlebens der Menschen und der Umwelt. Themen der Sozialpolitik und Bildung, Menschenrechte und Friedensethik werden diskutiert. Es gibt kurze Andachten, große Festgottesdienste und spannende Bibelarbeiten.
Für die Veranstaltungen am Donnerstag, Freitag und Sonnabend gibt es Tageskarten. Die Tageskarte kostet ermäßigt 17 €.
Für die gesamte Zeit können wir eine Dauerkarte kaufen. Die Dauerkarte kostet ermäßigt 49 € (Normalpreis: 89 €). Es gibt auch spezielle Preise für eine Abendkarte und die Familienkarte. Eine Preisübersicht finden Sie hier.
Für die Eröffnungsgottesdienste am Mittwochabend, das Feierabendmahl am Freitageabend, den Schlussgottesdienstes am Sonntagvormittag brauchen wir keine Eintrittskarten. Gottesdienste haben immer freien Eintritt.
In Annaberg-Buchholz, Bautzen, Chemnitz, Crimmitschau, Dresden, Freiberg, Görlitz, Herrnhut, Kamenz, Leipzig, Limbach-Oberfrohna, Moritzburg, Plauen, Pirna, Reichenbach, Rochlitz, Sebnitz, Berlin, Hamburg und vielen anderen Städten kann man Karten für den Kirchentag kaufen. Eine Liste der Öffnungszeiten von den Verkaufsstellen können Sie hier herunterladen.
Der Kirchentag wird nicht durch die Kirchenleitung verantwortet, sondern ist eine Laienbewegung. Das bedeutet auch: Die Referenten und Künstlerinnen bekommen kein Honorar. Fast alles geschieht ohne Bezahlung, ehrenamtlich, z.B. 200 junge Leute im Fahrdienst der Johanniter für Menschen mit Behinderungen.
Ein großes Fest mit seiner Organisation, Technik, Sicherheit kostet viel Geld. Deshalb kaufen auch die ehrenamtlich Mitwirkenden eine Karte.
Morgen erhalten Sie Informationen über eine besondere Veranstaltung mit Dr. Ulrich Hase und anderen gehörlosen Gästen zum Thema „Inklusives Lernen“.
Pfarrer Raik Fourestier
Gehörlosenseelsorge Sachsen