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Rundgang mit Gebärdensprachdolmetscher in der Sonderausstellung „Japan auf Papier in Dresden. Utamaro, Hokusai, Hiroshige und die Grafik der Moderne“

KSD JapanSchon seit der Zeit Augusts des Starken fand japanische Kunst Eingang in die Sammlung des Dresdner Kupferstich-Kabinetts. „Japan auf Papier in Dresden" zeigt ausgewählte, darunter bisher nie gezeigte Arbeiten aus dem heute über 10.000 Objekte umfassenden Bestand. Darunter sind Werke der berühmtesten Holzschnittkünstler des 18. und 19. Jahrhunderts: Kitagawa Utamaro, Katsushika Hokusai und Utagawa Hiroshige.
Dresden wurde um 1900 zu einem der ersten deutschen Zentren des sogenannten Japonismus. So war der Ausbau der internationalen Moderne, besonders auch aus Japan, ein zentrales Anliegen des Museums. Die bedeutendste Objektgruppe bilden etwa 300 japanische Farbholzschnitte und Bücher. Auf diese Zeit geht auch die ehemalige „Vorbildsammlung" der Kunstgewerbeschule zurück, die Studienmaterial für die Ausbildung bereitstellte. Dieses umfangreiche Konvolut wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zum Großteil vom Kupferstich-Kabinett übernommen. Die japanische Grafik macht damit den Großteil des heute im Kupferstich-Kabinett bewahrten Bestandes an Kunstwerken aus Japan aus.
Das Publikum ist eingeladen die Arbeiten in Gegenüberstellung mit rund 40 Arbeiten u. a. von Henri de Toulouse-Lautrec, Edvard Munch, James McNeill Whistler, Mary Cassatt oder auch dem nach Japan gereisten Emil Orlik zu entdecken.

 

Termin: 05.09.26, 11:00 Uhr
Treff: Kleiner Schlosshof im Residenzschloss Dresden
Kosten: Eintritt, zzgl. 5,00 Euro Veranstaltungsgebühr

 
Anmeldung bitte beim Besucherservice der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden unter besucherservice@skd.museum

 

 

Bildunterschrift: © Kupferstich-Kabinett, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Herbert Boswank, Katsuhiko Hokusai, Der Berg Fuji bei Südwind, um 1831

 

 

 



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