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Sonderausstellung „Gerhard Richter. Neue Bilder"

SKD Gerhard RichterDas Gerhard Richter Archiv zeigt eine Ausstellung mit neuen Bildern von Gerhard Richter. Die 26 Bilder entstanden 2016 und werden anlässlich des 85. Geburtstages

des Künstlers erstmals im Museum Ludwig, Köln und im Albertinum in Dresden ausgestellt.
Bereits 2013 fand eine umfangreiche Gruppe neuer Streifenbilder und Hinterglasarbeiten ihre Premiere in Dresden und 2015 stellte Gerhard Richter hier erstmals seinen Birkenau-Zyklus der Öffentlichkeit vor. Die neuesten, 2016 entstandenen Bilder können nun fast vollständig im Albertinum präsentiert werden.

Die neuen Bilder unterscheiden sich auffällig von den fünf Jahre zuvor entstandenen Werken. Die 26 Bilder knüpfen an die Werke der späten 1980er Jahre an und beeindrucken durch ihre Vielfarbigkeit. Richter setzt neben Pinsel und Rakel auch den Spachtel und die Holzstiele seiner Pinsel ein. Mit ihnen kratzt er bewegte Spuren in die Bildoberfläche. Mit dem Spachtel legt er die, in mehrfachen Schichten aufgetragene Farbe wieder bis auf den Untergrund offen. Dieses Verfahren erinnert zunächst an die um 1990 entstandenen Abstrakten Bilder. Allerdings führt Richter die Spachtel 2016 nicht in parallelen vertikalen Bahnen, sondern freien gestischen Bewegungen über die Leinwand.

  

Führung „Gerhard Richter. Neue Bilder" am 27. Juli 2017 um 16:30 Uhr mit Gebärdensprachdolmetscher

Der Eintrittspreis beträgt 10 € (ermäßigt 7,50 €). Zusätzliche Führungsgebühr 3 €.

Treffpunkt: Lichthof im Albertinum

Anmeldung bis 17.07.2017 über LV

E-Mail: d.natschack@deaf-sachsen.de; Fax: 0351/803 07 72

oder beim Besucherservice der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden per Mail unter besucherservice@skd.museum

  

  

Bild: Gerhard Richter „Abstraktes Bild (946-3)" 2016, Copyright: Gerhard Richter Köln 2017 (20170123)

 

 

 

 

 

Sonderausstellung „Gerhard Richter. Neue Bilder"

Rosa Barba – Spaces for species (and pieces)

 Spaces for species (and pieces) ist die erste monografische Museumsausstellung der Künstlerin Rosa Barba in Deutschland nach vielen musealen Ausstellungen im Ausland. Barba, 1972 in Agrigent in Italien geboren und in Deutschland aufgewachsen, lebt und arbeitet in Berlin. Sie studierte Theater- und Filmwissenschaften an der Universität Erlangen und Bildende Kunst und Film an der Kunsthochschule für Medien in Köln, gefolgt von einer zweijährigen Residenz an der Rijksakademie van Beeldende Kunsten in Amsterdam. Geologische, historische und sozio-politische Phänomene sind oft Ausgangspunkt von Rosa Barbas prozesshaft angelegten Recherchen. Diese finden dann Eingang in ihre Filme, die sie stets selbst aufnimmt, schneidet und mit eigenen Textpassagen und komponierter Musik unterlegt und zu einem dokumentarisch anmutenden, aber stets ganz subjektiv erzählten filmischen Werk mit epischer Qualität entwickelt.
Neben Filmarbeiten sind auch skulpturale Werke in der Einzelausstellung zu sehen. Zentraler Gegenstand dieser konzeptuellen Arbeiten sind Bildprojektionen, sprachliche Erinnerungen, physische und imaginierte Objekte, die in einen diskrepanten und doch schlüssigen Dialog gebracht werden. Es sind Spekulationen über die Natur von Dokumenten, nicht nur als fertig vorgefundenes Produkt, sondern als Gegenwartsreflexion. Dabei interessiert Rosa Barba nicht allein, die Dokumente in Kunst zu übersetzen, sondern kontinuierlich von Material zu Bild und zurück von Bild zu Material zu transponieren. Inhalt wird damit zu Form, Form zu Inhalt.esidenz an der Rijksakademie van Beeldende Kunsten in Amsterdam.

 

Führung am 20. Februar 2016 um 14:00 Uhr mit Gebärdensprachdolmetscher
Ort: Sonderausstellung des Albertinum „Rosa Barba. Spaces for species (and pieces)"
Treff: Lichthof Albertinum
Kosten: Eintritt zzgl. 3,00 EUR Führungsgebühr


Anmeldungen beim Landesverband der Gehörlosen Sachsen e.V. (kontakt@deaf-sachsen.de) oder beim Besucherservice der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden unter besucherservice@skd.museum

 

 

Rosa Barba – Spaces for species (and pieces)

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